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Kappen statt Kompensieren

Kein Wald der Welt kann so viel CO₂ speichern wie wir Menschen emittieren

Einige Anbieter von Klima-Kompen­sa­ti­ons­ge­schäften versuchen eine Gegen­po­sition zu den verur­sachten Emissionen aufzu­bauen, etwa durch Auffors­tungs­pro­gramme. So sehr auch wir diese Programme aus ökolo­gi­scher Sicht auch begrüßen: Die Fläche, die wir zur Eindämmung des Klima­wandels aufforsten müssten, steht nicht schnell genug zur Verfügung. Wir überfordern den Wald, wenn wir von ihm die Lösung unserer Emissi­ons­pro­bleme erwarten.

Wer wirklich etwas bewirken will und Verant­wortung für seinen CO₂ Fußab­druck übernehmen möchte, muss einen Schritt weiter­gehen und reduzieren. Nicht nur kompensieren.

Emissionen kappen. In Europa.
Für einen weltweiten Klimaschutz.

Viele verant­wor­tungs­be­wusste Unter­nehmer tun alles, was sie können, um klima­schäd­liche Emissionen zu verringern. Irgendwann geraten dabei fast alle an eine Grenze: Entweder ist rein technisch eine weitere Reduktion von Emissionen nicht möglich, oder sie wäre nicht mehr wirtschaftlich.

Für Sie suchen wir einen Partner, der mehr und günstigere Möglich­keiten zur CO₂-Vermeidung hat. Dafür bezahlen wir ihn. Als Beleg für seine CO₂-Einspa­rungen erhalten wir seine frei werdenden Emissi­ons­rechte, die wir zur sicheren Verwahrung unmit­telbar an eine große deutsche Umwelt­stiftung weiter­geben. Überlassen Sie ihrem neuen Partner den letzten Schritt der Emissi­ons­ver­meidung, offen­sichtlich kann er es günstiger als Sie. Ansonsten hätte er seine Emissi­ons­rechte nicht verkauft.

Letztlich ist das nichts anderes als eine arbeits­teilige Vermeidung von Emissionen – ermög­licht durch den EU-Emissi­ons­zer­ti­fi­ka­te­handel und juris­tisch abgesi­chert über Europäische Gesetze und Verordnungen.

Im Detail: So funktio­niert kappen

CAP₂ kauft Zerti­fikate zur Berech­tigung von CO₂-Emissionen auf und entzieht sie für immer dem Markt. Diese stehen dann der Schwer­industrie nicht mehr für die Legiti­mierung von Treib­haus­gasen zur Verfügung. Hierdurch wird die Menge an CO₂-Emissionen dauerhaft und nachhaltig reduziert. Das funktio­niert, weil die Anzahl der Emissi­ons­rechte gesetzlich begrenzt ist.

Da die Emissi­ons­rechte von uns nicht sofort gelöscht, sondern von einer Stiftung gehalten werden, ohne jemals wieder verkauft werden zu können, zählen sie weiterhin zu den in Umlauf befind­lichen Zerti­fi­katen, auch TNAC (Total Number Of Allowances in Circu­lation) genannt. Im Durch­schnitt werden derzeit für hundert ungenutzte Zerti­fikate im Umlauf im folgenden Jahr 24 Zerti­fikate weniger auktio­niert und statt­dessen in die sogenannte Markt­sta­bi­li­täts­re­serve überführt und letzt­endlich automa­tisch gelöscht. Dies setzt sich Jahr für Jahr fort (ab 2022 sind es 12 Zerti­fikate pro 100 gehaltene), bis die TNAC unter 833 Millionen fällt. Erst dann können die aus dem Markt genom­menen Emissi­ons­rechte von uns veran­lasst gelöscht werden., Zuvor würde eine Löschung der automa­ti­schen Reduktion der Aukti­ons­mengen entgegenwirken.

Unabhängige Wissen­schaftler haben uns in ihren Gutachten bestätigt, dass unser Beitrag zum Klima­schutz funktio­niert. Emissionen werden nachweislich in vollem Umfang reduziert. Dies ist in alle Zukunft sicher­ge­stellt – selbst wenn es CAP₂ irgendwann nicht mehr geben sollte.

So nutzen wir den EU-Emissionshandel

Knapp 50% der CO₂-Emissionen in Europa werden über den EU-Emissi­ons­handel gesteuert. Die Anzahl der jährlich zur Verfügung stehenden Emissi­ons­rechte wird jedes Jahr verringert. Sie können entweder genutzt oder verkauft werden, wenn ein Unter­nehmen weniger emittiert als ursprünglich geplant.

Fachleute nennen das „Cap and Trade“.

Wir kaufen für unsere Kunden Emissi­ons­rechte und sorgen dafür, dass sie nie genutzt werden können. Der Verkäufer der Zerti­fikate wird daher mehr einsparen müssen, als er eigentlich gemusst hätte.

Warum kein herkömm­liches Kompensationsgeschäft?

Jeder seriöse Ansatz zum Klima­schutz ist wichtig und hilft die Klima­er­wärmung zu begrenzen. Wir glauben, dass Kompen­sation aber alleine nicht ausreicht und wollen zusätzlich in Europa reduzieren. Auch ist nicht jeder Ansatz zum Klima­schutz für einen Entscheider gleich gut geeignet. 

Mitunter leiden Kompen­sa­ti­ons­pro­jekte daran, dass

  • sie nicht im großen Umfang kurzfristig gesteigert werden können
  • sie versuchen, bestehende Emissionen zu kompen­sieren, anstatt die Emissionen selbst zu reduzieren
  • ihr Erfolg im Zeitverlauf schwer zu überwachen ist und ein bis weit in die Zukunft sicherer Rechts­rahmen fehlt
  • mit der Umsetzung der Pariser Klima­kon­ferenz seit Anfang des Jahres ein Aufrechnen eigener Emissionen mit dem Beitrag der Kompen­sa­ti­ons­pro­jekte wegen der Gefahr von Doppel­zäh­lungen nicht mehr möglich ist.

Fast alle Länder der Erde haben sich in Paris verbindlich zur Reduktion ihrer Emissionen verpflichtet. Wird nun im Ausland ein Projekt zur Kompen­sation europäi­scher Emissionen durch­ge­führt, könnte das Gastland die eigenen Anstren­gungen zum Klima­schutz im selben Umfang zurück­fahren. Der Beitrag eines Klima­schutz­pro­jektes wäre dann nicht mehr zusätzlich erfolgt und eine Kompen­sation eigener Emissionen kann nicht mehr versprochen werden. 

Derzeit sind von diesem Problem fast alle Kompen­sa­ti­ons­pro­jekte betroffen. Mit dem Inkraft­treten der Beschlüsse der Pariser Klima­kon­ferenz im Januar können selbst Gold-Standard-Projekte eine vollständige Kompen­sation des CO₂-Fußab­drucks nicht mehr garantieren.

Wir kompen­sieren nicht, wir kappen Emissi­ons­rechte und reduzieren die Klima­be­lastung. Wir helfen Ihnen bei der Reduktion von Emissionen über den europäi­schen Emissi­ons­zer­ti­fi­ka­te­handel. Doppel­zäh­lungen sind bei uns kein Problem: Mit uns können Sie Ihren CO₂-Fußab­druck sicher reduzieren.

Mit CAP₂ kompen­sieren Sie nicht in einem fernen Land, sondern reduzieren Emissionen in Europa: In einem komplett regulierten, stabilen und etablierten Rechts­rahmen. Damit gehen die Kontroll­kosten gegen Null. Gleich­zeitig können so ohne zusätz­lichen Aufwand viel größere Mengen CO₂ neutra­li­siert werden.